Schonmal darüber nachgedacht, deinen Job an den Nagel zu hängen?

IMG_1790Du hast einen guten Job, trägst Verantwortung und hast ein gutes Einkommen? Und du überlegst trotzdem deinen Job an den Nagel zu hängen??

Es hat also nichts mit deinem Erfolg oder deiner Karriere zu tun. Du bist anerkannt und tust dein Bestes. Du bist ein guter Chef, ein guter Mitarbeiter, eine gute Kollegin. Vielleicht bietest du sogar Arbeitsplätze und schaust verantwortungsvoll auf deine Mitarbeiter.

Alles scheint so gut zu laufen – und dennoch…es gärt in dir…

Am Anfang hast du vielleicht nur ein subtiles Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Aber du schiebst es beiseite und arbeitest wie gewohnt weiter. Für eine Weile funktioniert das auch recht gut. Aber dann passiert auf einmal etwas und du musst plötzlich viel mehr Energie aufwenden als normalerweise. – Irgendetwas fordert dich besonders heraus.
Du brauchst eine Weile, um deine Kräfte wieder zu mobilisieren und deine Balance wieder zu finden. Das Wochenende erscheint im Vergleich zum Rest der Woche viel zu kurz. Du empfindest weniger Freude bei der Arbeit und fühlst dich weniger ausgeglichen.

Wenn wir in unserem gewohnten Arbeitstrott sind, erscheint es oftmals unmöglich einfach etwas zu verändern.

Das Geschäft muss weitergehen. Aufträge sind zu erledigen. Mitarbeiter zu führen und Kollegen zu unterstützen. Für das alles ist Sorge zu tragen. – Für mich war es da ein ganz wesentlicher Schritt, als mir eine Bekannte sagte: „Kiwi, du musst das nicht die nächsten 20 Jahre machen. Du kannst etwas anderes tun.“ – Nur dieser kleine Satz hat bei mir die Entscheidung ins Rollen gebracht. Es ist ein erster Schritt. Und dieser erste Schritt ist unglaublich wichtig! Er stellt eine Weiche um und bringt alles ins Rollen!

Vielleicht klingt das oben geschriebene vertraut für dich, vielleicht ist deine Geschichte anders. Aber ich glaube, dass viele von uns tief im Inneren wissen, dass unser derzeitiger Job uns nicht mehr wirklich erfüllt. Und, dass es eigentlich an der Zeit ist, etwas Neues zu beginnen. Neu zu lernen, neu zu starten und frischen Wind in unser Leben zu bringen.

Jetzt ist es an der Zeit Selbstverantwortung zu übernehmen!

Für mich spielt Verantwortung hier eine wesentliche Rolle. Aber nicht die Verantwortung für das Business oder für die Kollegen. Sondern die Verantwortung für dich selbst! Du hast nur dieses eine Leben. Deine Verantwortung liegt darin, daraus etwas zu kreieren, mit dem du am Ende zufrieden bist. Etwas, aus dem du Kraft, Freude und Energie schöpfst. Etwas, was dir leicht von der Hand geht und dein Leben bereichert. Die Verantwortung für die Menschen in deinem Umfeld ist nur ein Teil deiner Verantwortung. Den andere und ebenso wichtige Teil, den trägst du für dich selbst. – Das vergessen wir nur gerne mal… 😉

Die Erkenntnis, etwas verändern zu wollen ist ein wichtiger Schritt!

Und so kommt möglicherweise der Punkt an dem du realisierst, dass es nicht mehr geht. Vielleicht behältst du das erstmal für dich und redest mit niemandem darüber. Aber du weißt, dass du eine Veränderung brauchst. Lieber früher als später. Du willst dich neu orientieren und diese Erkenntnis ist wertvoll und wichtig. Und zwar nicht nur für dich selbst, sondern auch für das Geschäft und für deine Mitarbeiter und Kollegen. Zu wissen, dass der Zeitpunkt gekommen ist, um sich neu zu orientieren und etwas anderes zu machen zeigt Verantwortungsbewusstsein für alle Beteiligten.

Aber wie um alles in der Welt soll das denn funktionieren??

Kann ich das überhaupt schaffen?? – Moment mal! Du hast doch schon viel mehr erreicht. Du bist jetzt seit einigen Jahren erfolgreich in deinem Job!!
Klar, es wird eine Weile dauern und Energie brauchen. Lass dir Zeit und sammele Kräfte. Orientiere dich: welches ist dein erster Schritt? Wie schaffst du den Übergang von deinem alten Job in einen beruflichen Alltag, den du dir nach deinen Wünschen gestaltest?

Mach dich auf den Weg in dein buntes, neues Leben! Willst du dich auf das Abendteuer einlassen und die Herausforderung annehmen?

Fass dir ein Herz und mach den nächsten Schritt,

Deine Kiwi

2 Comments

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  • Reply

    Dr. Alexandra Bischoff

    Liebe Kiwi,

    was für ein schön gestalteter, angenehm geschriebener und thematisch interessanter Blog! Herzlichen Glückwunsch zu dem gelungenen Start und alles Gute weiterhin!

    Hier habe ich eine Vorlage zum (ein bisschen) Abgucken für meinen eigenen zukünftigen Blog gefunden. 😉

    Zum Gedanken, den Job an den Nagel zu hängen, fällt mir ein, dass mir auf dem Weg in die halb-Selbstständigkeit die Unterscheidung zwischen einem “Gift-Job” und einem “Okay-Job” selbst sehr geholfen hat. Da hinzuspüren, empfehle ich auch immer meinen Coachees. Aus einem Gift-Job MUSS man raus, genau aus den Gründen der Selbstverantwortung, von denen Du schreibst. Dass man sehr wohl auch aus einer angenehmen Situation heraus sein Leben komplett und erfolgreich umkrempeln kann, zeigt Dein eigenes Lebensbeispiel.

    Ich freue mich auf weitere Impulse daraus!
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Reply

      Katrin Pfingsten

      Liebe Alexandra!
      Vielen Dank für dein nettes Feedback und deine lieben Wünsche!
      Gift-Job klingt heftig, aber man versteht schnell, was damit gemeint ist. Für mich war mein alter Job überigens ein solcher, auch wenn er mir eine sehr gute Lebensbasis verschafft hat. Sich dann trotz dieser angenehmen Seite davon zu trennen fand ich persönlich nicht ganz einfach…
      Ich hoffe sehr, dass ich weitere Impulse geben kann und freue mich schon auf den Austausch!

      Liebe Grüße,

      Kiwi

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