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5 leichte Strategien wie du den ‘richtigen’ Weg für dich findest, obwohl du nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht

Coaching, Entscheidungen | 12 comments

PhotoIch sitze am Pool und lasse meine Füße ins Wasser baumeln; die Abendsonne scheint mir aufs Gesicht, ich bin entspannt. Life’s a beach – alles easy!!?

Was aber, wenn in deinem Kopf 1000 Möglichkeiten rotieren und du nicht mehr sicher bist, was für dich die richtige Richtung ist?
Heute geht es um den Weg, den DU einschlägst, um deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Und darum, wie du den ‘richtigen’ Weg für dich findest.

Mach dir jetzt also bitte erstmal einen Kaffee, setzt dich in den Garten und dann lies hier weiter, denn dieser Artikel ist ein Plädoyer für Leichtigkeit!  😎

 

In einem Facebook-Post zum Wochenende habe ich neulich geschrieben: „Geh da lang, wo es leicht geht!“ – Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich und haben mich zum Nachdenken gebracht….

Welche Richtung und welchen Weg wählst DU, wenn du eigentlich nicht mehr weißt, wo dir der Kopf steht?

 

Der ‘schwere’ Weg

In welchen Situationen wählen wir bewusst den ‘schweren’ Weg?
Wenn der Nutzen daraus, uns wertvoll erscheint! – Was aber könnte dieser Nutzen sein? – Wir könnten zum Beispiel etwas lernen, vielleicht sogar recht schnell. Vielleicht erreichen wir auf dem ‘schweren’ Weg in kürzerer Zeit Dinge, die wir erreichen wollen. Ist es dir das wert? – Ist dir der Gewinn, den du aus dem ‘schweren’ Weg ziehst groß genug? – Bist du bereit die Anstrengung auf dich zu nehmen?

Das sind grundlegende Fragen, die du dir bei deiner Entscheidung stellen solltest!

Oder nimmst du den ‘schweren’ Weg nur, damit du dir hinterher auf die Schulter klopfen und sagen kannst „ Gut gemacht! Das habe ich tatsächlich geschafft, obwohl es so schwierig war!“
Brauchst du den ‘schweren’ Weg, um dich zu beweisen?

Die Vorstellung, dass man nur auf dem ‘schweren’ Weg etwas lernen kann, erscheint mir persönlich etwas schulmeisterlich und überholt, obwohl ich zugebe, dass der Lerneffekt dabei etwas höher sein könnte, weil die Erfahrung deutlicher ist.

Wer hingegen Herausforderungen liebt (dazu gehöre ich im übrigen auch!) und dabei Spaß empfindet, für den kann der ‘schwere’ Weg sicher richtig sein.

Wenn du deinen Weg dann gehst, alle Hürden genommen hast und dein Ziel erreichst, ist das Gefühl sicherlich großartig.

 

Der ‘leichte’ Weg

Dieser Weg wird oft mit dem ‘Weg des geringsten Widerstandes’ gleichgesetzt. Dem möchte ich hier mal widersprechen! – Natürlich kann ‘leicht’ bedeuten, dass ich nur das Nötigste tue und alle Hindernisse vermeide. ‘Leicht’ kann jedoch auch einfach nur bedeuten, dass ich persönlich dabei keine Anstrengung erlebe. Dass ich mehr Spaß empfinde und auf diesem Weg die Hürden mit Leichtigkeit anstatt mit Anstrengung überwinden kann. – „Schwer war gestern!“ schrieb eine Leserin auf Facebook. – Danke für diesen Kommentar. 🙂
Denn, wenn es tatsächlich so ist, dass es 1000 mögliche Wege für dich gibt, die dich vielleicht in etwas unterschiedliche Richtung führen könnten, wählst du dann den ‘schweren’, weil dieser lehrreicher für dich ist?

 

Leichtigkeit treibt dich (vor)an

In meiner Arbeit geht es immer wieder um die Energie, die dich antreibt. Also, positive Energie, wenn man so will. Darüber habe ich schon mehrfach geschrieben. Es geht um das, was dich vorantreibt – im Gegensatz zu dem, was dich zurückhält.
Anstrengung ist eine Energie, die dich eher statisch macht, als dich nach vorne zu bewegen – oder was empfindest du, wenn du das Wort liest?
‘Anforderung’ fühlt sich dagegen schon etwas leichter an, oder?

Schwere und Druck sind Energien, die dich eher auf der Stelle halten…

[bctt tweet=”Leichtigkeit ermöglicht dir Bewegung und Flexibilität.”]

Den ‘leichten’ Weg zu wählen, bedeutet also nicht, dass dich dort keine Anforderungen erwarten, aber du meisterst sie leichter und nimmst sie weniger anstrengend wahr.

 

Meine 5 leichten Strategien, um deine Richtung zu finden

  • Meine erste Empfehlung für dich lautet also, wähle nicht den ‘schweren’ Weg, nur, weil du dich selbst unter Beweis stellen musst.
  • Meine zweite Strategie heißt: Mach ein Brainstorming und schreib alle Möglichkeiten auf! Raus mit dem Zeug aus deinem Kopf! Dort blockiert es dich nur. Bring es zu Papier und dann leg es einen Moment zur Seite und beschäftige dich 1-2 Tage später wieder damit.
  • Wähle dann den Weg, wo du in Vertrauen losgehen kannst! Hier musst du also ein bisschen spüren: Wie fühlt sich diese Richtung für dich an? Hast du hier Vertrauen im Innen wie im Außen?
  • Wähle den Weg, der dich ans Ziel bringt. Wenn du losgehst wirst du allerdings höchstwahrscheinlich noch gar nicht wissen, welcher Weg das ist. Die ‘leichte’ Richtung wählen bedeutet dabei somit, dass du dir deine Flexibilität erhältst. Dass du beweglich bleibst, um auf neue Impulse zu reagieren und deine Richtung anzupassen.
  • Wähle den Weg, der dich belebt und dir Energien gibt, die dich antreiben. – Vielleicht erscheint dieser Weg anderen Menschen als ‚schwer’. Wichtig ist allein, wie du dich auf diesem Weg fühlst. Leicht oder schwer – Druck oder Beweglichkeit – Leidenschaft oder Eintönigkeit, was empfindest du?

 

„Jeder Jeck is anders!“ – sagt der Rheinländer

Und in diesem Fall heißt das, jeder muss den Weg finden, der zu ihm passt. Egal, ob es mir oder dir zu schwer erscheint; wenn du diese Richtung wählst, dann muss es für dich passen, für niemanden sonst. Nimm dir Zeit für deine Entscheidungen und spüre, was für dich passt. Welcher Weg belebt dich und zieht dich sozusagen ‘magisch an’? Welcher Weg weckt deine Leidenschaften und Lebendigkeit? Deine Energien sind dein Wegweiser. Wenn du ihnen folgst, wirst dein Weg für dich stimmig sein.

Und in diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß auf deinem Weg, Freude bei der Umsetzung deiner Ideen, viele neue Impulse und Eindrücke, die dich beleben und dich vorantreiben. Das Leben ist eins der spannendsten! – Viel Freude beim er-leben!  😉

 

Mach dein Leben ungewöhnlich,

 

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