7 Wege, wie du herausfindest, was du willst – und es bekommst

daisy-75190_1920Als Veronika Krytzner mich fragte, ob ich einen Artikel zum Thema „Wie du herausfindest, was du willst“, den sie in ihrem nächsten Artikel verlinken könnte, in petto hätte, musste ich leider verneinen. Ich hatte zwar Artikel zu ähnlichen Themen, aber keiner passte so richtig.

Der Chat ging hin und her und auf einmal kam mir eine Idee: Wir könnten ja parallel schreiben; einen Synchron-Artikel sozusagen. 😉 Einer schreibt, der andere ‚antwortet’ und so entstehen zwei Artikel auf zwei verschiedenen Blogs gleichzeitig.

Die Idee hat was, ich war aber leider zu spät. Veronikas Artikel „Warum du nicht weißt, was du willst und nichts bekommst“ stand bereits. Aber, sie war so freundlich, ihn mir vorab zu Verfügung zu stellen. Und ganz ehrlich, es könnte keinen passenderen Artikel – und auch kein passenderes Thema – geben, bei dem wir beide miteinander in Verbindung treten….

 

Warum du nicht weißt, was du willst.

Wie du herausfindest, was du willst.

 

Das sind Themen, die uns lange beschäftigt haben.

Gestartet sind wir beide vom gleichen Punkt: Als Selbstständige mit einer eigenen, gut laufenden Praxis. Und doch war er bei uns beiden irgendwann da, dieser Wunsch nach mehr. Unser Weg startete gemeinsam, aber selbst wenn du ähnliche Ausgangspunkte hast, bleibt dein eigener Weg individuell und nicht vorhersehbar. Und wir haben beide nicht gewusst, wohin genau wir uns eigentlich auf den Weg machen. Aber unser Motiv zu starten war ähnlich: Neugierde und der Wunsch nach Weiterentwicklung. Und irgendwie kommt es sicher nicht von ungefähr, dass unsere Wege sich wieder kreuzen und wir immer noch auf einer ähnlichen Spur sind: Auf der Spur unserer Wünsche und Träume, unserer Talente und Begabungen und unserer Veränderung und unseres Wachstums.

Und daher darf ich mich in diesem Artikel auf den von Veronika beziehen und ihm folgen. Und du erhältst ein Artikel-Doppelpack der Extraklasse!  🙂

Hier findest du den Artikel von Veronika.

 

 

Wie du herausfindest, was du willst

Knock-Out…es ist, als würde dein Gehirn auf einmal zu einer weißen Leinwand…ein großes Nichts aus dem heraus keine Antworten kommen. Auch, wenn du noch so verzweifelt versuchst, sie zu finden.

Und doch liegt genau hier der Schlüssel zu der Antwort auf diese Frage. – Sie kommt nur vielleicht anders zu dir, als du denkst.

 

Was machst du, wenn du beginnst ein Bild zu malen, aber nicht weißt, was du malen willst? – Du folgst deinem Gefühl. Du nimmst den Pinsel in die Hand – du wählst eine Farbe und beginnst. Du wählst einen Ort auf der Leinwand und dann eine Form; du lässt dich leiten von deinem Gefühl und machst den ersten Pinselstrich.

Ein Geschenk, so eine weiße Leinwand (auch, wenn es sich erstmal nicht so anfühlt)!

 

Veronikas erster Mentor war auch meiner. – Ich kenne seine Fragen:

Was willst du?

Was willst du mit dem Rest deines Lebens machen?

Wo willst du in 5 Jahren sein? – Wie soll dein Leben dann aussehen?

 

….. – Wie um alles in der Welt soll ich das wissen, wenn alles, was ich weiß ist, dass ich eine Veränderung will??!….. –

 

Wie finden wir den Zugang zu unseren Visionen und Wünschen? Wie bekommen wir den ersten Pinselstrich auf’s Papier?

 

1. Frage dich, was du brauchst

Was brauchst du, damit es dir gut geht? Im Moment und generell? Was trägt zu deinem Wohlbefinden bei? – Nimm Kontakt zu dir selbst und deinen Bedürfnissen auf. Schau, bei welchen Tätigkeiten und in welchen Situationen es dir gut geht. Schau dahin, wo du dich lebendig fühlst und beginnst zu strahlen. Immer wieder. – Und dann noch mal.

 

2. Glaube, dass es möglich ist

Erst, wenn du wirklich anfängst zu glauben, dass du bekommen kannst, was du willst, öffnest du die Tür zu deinen Möglichkeiten.

Ich erlebe immer wieder Menschen, die die tollsten Ideen und Visionen haben und diese doch verwerfen, weil es zu unrealistisch erscheint. – Aber was wäre, wenn deine Vorstellung wahr würde? – Was wäre, wenn es genau so wird, wie du es dir wünschst?

Ich erlebe auch immer wieder Menschen, die sich doch entschlossen auf den Weg machen, ihr Leben neu auszurichten. Selbst, wenn sie noch nicht so genau wissen, wohin die Reise geht.

Und was passiert, wenn Menschen sich auf diesen Weg machen? – Dadurch, dass du beginnst zu glauben und dir vorzustellen, dass du das bekommst, was du willst, öffnen sich Türen und Möglichkeiten und auf einmal funktioniert, was du dir nicht für möglich gehalten hast….

 

Was willst du wirklich?

Was willst du mit dem Rest deines Lebens machen?

 

Diese Fragen können zeigen dir zwar vielleicht, dass es irgendeine Veränderung in deinem Leben braucht. Sie machen dir auch klar, was du nicht mehr willst. Aber sie können dich auch paralysieren, wenn du noch vor einer weißen Leinwand stehst. Kleine Schritte sind gefragt. Sehr kleine Schritte. – Erste Pinselstriche. Es ist ein Prozess. Dein Gemälde entsteht nicht über Nacht.

 

3. Wenn – dann: Entscheide dich gegen die Zweifel und für einen Entschluss

 

Unsere Zweifel

Unsere ‚Wenn-Dann-Gedanken’ halten uns oft zurück, das zu erreichen, was wir uns wünschen. Eine Tür öffnet sich, wir werfen einen Blick hinein und erblicken durch den Türspalt etwas, was uns sehr attraktiv erscheint! Doch sofort setzt unser Denken ein: Das klappt doch sowieso nicht. Ich muss erst noch…. Naja, so wichtig ist es ja nun auch wieder nicht…Ich kann ja eigentlich auch so weiter machen wie bisher. – Wir schieben auf. Weil wir uns nicht trauen. Weil wir beginnen zu zweifeln, anstatt den ersten Schritt zu gehen. Weil es sicherer erscheint, beim Bekannten zu verbleiben.

Und, weil wir uns selbst nicht ernst nehmen. Uns und diesen tiefen Wunsch nach einer Neuausrichtung.

 

Beim Bekannten verbleiben wir, weil wir uns & den Wunsch nach Veränderung nicht ernst nehmen. Click To Tweet

Stattdessen richten wir unsere Aufmerksamkeit auf andere Dinge, andere Menschen und andere Situationen. Weil wir uns selbst nicht wichtig genug nehmen. Und unser Leben in seiner Einzigartigkeit.

 

Unser Entschluss

Wenn…. du das bekommen willst, was du wirklich willst, dann… musst du mutig und entschlossen genug sein, um einen ersten Schritt zu machen. Es muss für dich eine Art ‚Startpunkt’ geben. Etwas, das DIR klar macht, dass der Prozess nun beginnt.

Bei mir war das zum Beispiel allein die Erkenntnis, dass ich meinen Job nicht die nächsten 20 Jahre weitermachen wollte. Und auch nicht die nächsten 5 Jahre.

Eine Entscheidung gegen etwas bedeutet immer auch eine Entscheidung für etwas anderes.

Du brauchst also etwas Konkretes – eine Situation, einen Zeitpunkt, eine Handlung – das für dich die Entscheidung für eine Veränderung klar macht! So eine Art ‚Kick-Off-Punkt’.

Mein Startpunkt in mein neues Business war die bewusste Entscheidung für eine bestimmte Richtung, nämlich für ein Online-Business. Diesen ersten Schritt zu tun, bedeutet nicht, dass deine Suche beendet ist. Es bedeutet aber, dass du startest und deiner Suche eine Richtung gibst.

 

Neuland4. Öffne deine Augen und schau hin!

Hinschauen meint nicht im Außen sondern im Innen. Beginne auf dich zu schauen, auf deine Lebendigkeit und Zufriedenheit. – Ja, ich weiß, das hatten wir schon mal. Kann man aber gar nicht häufig genug wiederholen.  😉

Dir spukt diese Idee im Kopf herum? Schon länger? Dann schau mal endlich hin. Hör auf, sie immer wieder zu verwerfen. Öffne den Türspalt deiner Vorstellungskraft etwas weiter und tritt näher. – Wenn diese Vision wirklich Realität werden würde, was wäre dann? Beginne dein Bild wachsen zu lassen. Auch wenn du noch nicht genau weißt, wie du dorthin kommst. Füge dem ersten Pinselstrich einen zweiten hinzu. Lass ein Gemälde entstehen. Und folge dabei dem, was dich begeistert und dir Energie gibt.

 

5. Überwinde deine Angst vor dem Neuen

Deine Lebendigkeit, dein Strahlen und deine Begeisterung. All das kennst du. Es ist da gewesen. Und dann im Alltag verschüttet gegangen. Beginne es auszugraben. Wie du deine Angst überwindest? Indem du dir selbst vertraust. Und deinem Gefühl, dass du dich eigentlich eher auf einen Weg zurück zu dir selbst bewegst und in sofern alles bekannt ist. Du bist nur etwas unsicher im Umgang damit.

 

6. Beschäftige dich mit deinen Talenten, deinen Visionen und deinen Passionen

Was willst du wirklich?

Wie soll der Rest deines Lebens aussehen?

Was gehört untrennbar zu dir und deiner Person? – Welche Neigungen, welche Interessen, welche Charakterzüge, welche Bedürfnisse machen dich aus?

Beschäftige dich mit diesen Themen. Finde den Zugang zu allem, was dich in deinem Alltag antreibt und dich zum Strahlen bringt. Finde heraus, wobei du anfängst mit den Füßen zu zappeln und du das Kribbeln in deinen Fingerspitzen spüren kannst. (Kein Scherz! 😉 )

Das Bild wird sich allmählich klären. Je länger du dran bleibst. Es wird dir klarer werden, welche Farben du benutzen willst und welche Formen du wählst. Scheue keine Wiederholungen. Begib dich auf die Fährte deiner eigenen Wünsche und Bedürfnisse, deiner Neigungen, Interessen, deiner Begabungen und Leidenschaften.

Die Energie, die du in dir verspürst, wird dir zeigen, dass du auf der richtigen Spur bist.

In meiner Gratis-Session “Neuland betreten” unterstütze ich Menschen mit dem starken Wunsch nach einer beruflichen Veränderung bei der Spurensuche. Diese 60 Minuten könnten dein ‚Kick-Off-Punkt’ sein!

 

7. Sei ausdauernd

Beschäftige dich mit immer wieder mit den diesen Themen. Bleib dran. Beleuchte deine Möglichkeiten und Interessen von verschiedenen Seiten und lege deinen Fokus stets auf das, was dir am attraktivsten erscheint. Lass dich nicht davon unterkriegen, wenn es nicht ganz so läuft, wie du dachtest. Auf dem Weg zu dem, was du wirklich willst, sind manchmal Umwege nötig. Sei ausdauernd und hartnäckig. Nur so bekommst du, was du wirklich willst. – Es lohnt sich!  🙂

 

Wie du herausfindest, was du willst – und es bekommst? – Habe Vertrauen zu dir selbst und dazu, dass du es möglich machen kannst. Bleib dran und beschäftige dich immer wieder mit deinen Neigungen und Visionen. Schau, welche Wege dir den größten Antrieb geben und lege fest, welche Situation oder Entscheidung für dich der ‘Kick-Off-Punkt’ ist. Und dann mach dich mutig auf den Weg hin zu dem, was du wirklich willst.

Ich danke Veronika für die Inspiration zu diesem ‚Kombi-Artikel’. Es war mir ein besonderes Vergnügen! Wenn du dir noch mal anschauen willst, was ihre Vorlage zu diesem Artikel war, dann schau mal hier.

 

Mach dein Leben ungewöhnlich!

 

Deine Kiwi

WorksheetBusinessidee

 

5 Comments

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  • Reply

    Stefanie

    Liebe Kiwi, was für eine schöne Inspiration von Veronika und dir zu einem Doppelblog. Könnte sich etablieren? Es ist ein schönes Bild mit der weissen Leinwand und ich kann es nur bestätigen. Das Bild entsteht beim Malen bzw. Der Weg zeigt sich beim Gehen 🙂
    liebe Grüsse Stefanie

    • Reply

      Kiwi Pfingsten

      Liebe Stefanie,

      Doppelblog – ja, ich finde auch; das könnte sich etablieren! 🙂
      Dein Bild gestaltet sich ja auch schon ziemlich schön; mir gefällt, was du gestaltest und du scheinst sicher auf dem richtigen Weg zu sein!
      Vielen Dank für dein Feedback hier,

      herzliche Grüße,

      Kiwi

  • Reply

    Lisa

    Liebe Kiwi
    Vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel!
    Das Bild des Gemäldes finde ich sehr stimmig – ich persönlich habe die ersten Pinselstriche bereits gemacht und bin so gespannt wo die Reise hingehen wird. Gerade der Punkt DRANBLEIBEN hat mich sehr ermutigt.
    Und ganz nebenbei, deine Seite ist einfach wunderschön gestaltet und die Bilder von dir ganz, ganz toll!
    Ich freue mich von HERZEN für dich und schicke dir herbstlich neblige Grüsse auf die Insel…
    Lisa

    • Reply

      Kiwi Pfingsten

      Liebe Lisa!

      Vielen Dank für deine schöne Rückmeldung! – Die KOmplimente für die Fotos gebe ich an Jennifer weiter; wenn du mal hier bist und Fotos machen willst, weißt du ja, wen du fragen kannst. 😉

      Ich finde, du kannst stolz auf dich sein, dass du dich auf den Weg gemacht hast. Ich freue mich von Herzen auch für dich und, wenn du mal Schwierigkeiten hast dranzubleiben, melde dich einfach! Dann trinken wir mal einen virtuellen Kaffee! 🙂

      Liebe Grüße,

      Kiwi

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  1. Hast du noch Wünsche? Warum du nicht weißt, was du willst

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